Aufpassen beim Flirten

Fast 160.000 Euro hat sich ein Kaufmann durch falsche Liebesschwüre von vermögenden Frauen erschwindelt. Der 59-Jährige spielte zwei Damen den weltmännischen verwitweten Unternehmer mit Millionenbesitz vor – bat jedoch immer wieder um Geld für „Engpässe“.
Böses Erwachen: Ein Kaufmann soll vermögende Frauen mit Eheversprechen um fast 160.000 Euro gebracht haben. Der mutmaßliche Heiratsschwindler machte sie in Partnerbörsen im Internet ausfindig, wie die Staatsanwaltschaft Mannheim am Donnerstag mitteilte. Die Behörde hat gegen den 59-Jährigen Anklage wegen des Verdachts auf gewerbsmäßigen Betrug erhoben.
122.000 Euro von einer Frau ergaunert
Der Mann soll zwischen 2010 und 2013 mit zwei Frauen seiner Altersgruppe aus dem Rhein-Neckar-Kreis und dem Bodenseeraum angebändelt haben. Den Anklägern zufolge spielte er den beiden den weltmännischen verwitweten Unternehmer mit Millionenbesitz vor – in Wahrheit war er jedoch mittellos und auf die Unterstützung seiner getrennt lebenden Ehefrau angewiesen.
Wegen angeblicher kurzfristiger Engpässe lieh sich der Mann laut Staatsanwaltschaft immer wieder Geld von den Frauen: Von der einen sollen so knapp 122.000 Euro zusammengekommen sein, von der zweiten rund 34.000 Euro. Der mutmaßliche Betrüger sitzt in Untersuchungshaft. Ein Prozesstermin steht noch nicht fest.

 

Quelle: http://www.focusonline.de

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